Der für Pferde verschiedenen Gewichts und Alters anzusetzende Zugwiderstand

Mikko Varo, Viljo Vainikainen
1958 Agricultural and Food Science  
In der Untersuchung wird festgestellt, dass die Abhängigkeit des prozentualen Zugergebnisses der Hengste vom Lebendgewicht als regressionskoeffizient berechnet b = –0.024 ausmacht. Da die Zugfähigkeit offenbar nicht genau im Verhältnis zum Gewicht zunimmt, wird vorgeschlagen, den Zugwiderstand für Pferde verschiedenen Gewichts so zu bestimmen, dass der Zugwiderstand jeder Stufe im richtigen Verhältnis zur festgestellten Zugfähigkeit der Pferde steht. Da die Hengste, die im Zugversuch einmal
more » ... gversuch einmal versagt – höchstens 30 % gezogen – haben, auch in den übrigen Versuchen schwächer als der Durchschnitt geblieben sind, scheint das so umrissene Misslingen ausser auf unzulänglicher Übung auch auf der Neigung zu unsicherem Zug beruhen zu können. Aus diesem Grunde wird vorgeschlagen, das endgültige Zugergebnis von mehrmals in Versuchen gewesenen Pferden als Mittelwert aller Proben zu berechnen. Weil die prozentuale Zugfähigkeit bei zunehmendem Alter der Pferde unverändert zu bleiben scheint, wird vorgeschlagen, die Zugwiderstände der verschiedenen Stufen nach denselben Grundlagen wie für verschieden alte Pferde zu berechnen. Durch Berechnung nach den prozentualen Zugergebnissen der wenigstens in drei Zugversuchen gewesenen Pferde wird die Grösse der Heritabilität der Zugfähigkeit auf Grund der innerhalb der Klasse bestehenden Korrelation auf 0.17 geschätzt.
doi:10.23986/afsci.71443 fatcat:3xj4n2plobcyvp6kykom6bk6li