Ueber die Zusammensetzung der Gerbesäure

J. Pelouze
1834 Journal für Praktische Chemie  
Ads einem Briefe an J. L., vom 21. Mai 1834. Die Znsrrmmensetzung der Gerbedore kann nach meinen. Analyscn anf zwei Formeln bezogen werden , von denen Sie die Eine, C" a" O", Piir wahrscheinlicher halten als dieandere C;, H" Ola. Ihre Rernerkongen haben mich xu einigen neuen Versuchen geftihrt, welche uber diese Frrge lieincn Zweifel mehr lasseii. Die Forme1 fiir die Gerbesiiure C , , HI, O", so wie ich. sie gegeben hnbe, echien mir alle Thatsachen und Erscheinungen, welche aus der Wirkfing des
more » ... us der Wirkfing des Sauerstoffs und der Wiirme auf diese Substana hervorgehen , gana befriedigend xtl erkliiren. I n der That geben C" El" 0, + O , , = C, HG 0, + C, Olo + H, 0, oder 2 C" HI, Oi, -l-O" = 3 C, 11, 0, + is C O , + 9 k, 0. Sie erliliirt die Verwntitllung dcr Gerbesiiure in Iiohleosiiure und GallBsshure, ohne dass d a y Volumen des Sauerstoffgsses, worin sie vor sich gelit, geiindert wird; W a s die Wkhng der Wirme betrifft, so hab0 ich mir davon folgende Vorstellung gemacht: 4 C" A" 01, = 4. (Cl, H, 0, + H, 0) + 8 C, H, U3 + 6 C O , + i i €I, 0.
doi:10.1002/prac.18340020157 fatcat:tpuoevpzengrtkdizhmm2p6n5e