»Wir sind wie Spiegel«: Irina Liebmann und der Doppelgänger

Catherine Smale, Jan Niklas Howe, Fabio Camilletti, Rupert Gaderer, Martin Doll
2010
Diesen Schluss zieht Andrew Webber am Ende seiner Studie über den Doppelgänger in der deutschen Literatur. Die Figur des Doppelgängers erscheint ihm zufolge als Projektion eines auf fatale Weise gespaltenen Subjekts: Im Kontext des im Laufe des 19. Jahrhunderts erfolgten Verlustes transzendenter Subjektivität avanciert die Figur zum Paradigma einer fragmentierten menschlichen Identität.
doi:10.25620/ci-03_13 fatcat:6onlnodjk5celbllfhbqshs7qq