Ueber die Producte der successiven Einwirkung von Natrium und Jodäthyl auf Essigäther

J. A. Wanklyn
1869 Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft  
Stickstoffvanadium in Chlor ; es ist eiue tief rothbraune Fliissigkeit, die bei 1540 kocht nnd beim Destiairen, wie such bei gewiibnlicher Temperatur, Chlor abgiebt. Wasser bildet damit vanadinige Siiure, Alkohol und Aether werden heftig angegriffen. Versuche, das Tetrachlorid mit Brom zu verbinden, fiihrten zu negativern Reaultat. Das Trichlorid, eine feste, dam Chromchlorid iihnliche Verbindung, entsteht beim Erhitzen des Tetrschlorids oder bei lahgsamer Zersetzung des hiiheren Chlorids an
more » ... eren Chlorids an der Luft. Wasserstoff reducirt das Trichlorid zu VCI" endlich zu Metall. Das Dichlorid bildet griine glimmerartige Tafeln , sie setzen sich in Rijhren ab, durch die bei h6herer Temperatur Tetrachlorid und WasserstoR geleitet wurde. Da Stickstoffvanadium aelbst bei sehr langem Erhitzen im Waeserstoff nur einen Theil des Stickstoffs abgab, und die Sauerstoherbindungen so schwer reducirbar sind, wurde das Metall aus dem Chlorid dargestellt. Es mufs dies in Platin uud bei voliigem Abschluls von
doi:10.1002/cber.186900201185 fatcat:n5tb2ovoozd4fg24luf6wn3vje