XXII. Ueber einige Abkömmlinge des symmetrischen Isodichloräthyläthers (Aethylidenoxychlorids)

A. Geuther
1884 Justus Liebig s Annalen der Chemie  
Nacli den Untersuchnngen von L a a t s c h *) ist das sogemnnte Aettrj!idenoxychlorid C4H8C120 als der Aetber einee lsornonoehloriithylalkohols aufzufassen , d. h. es ist sycnmat*i-&her Isodichlorathylather : Diese Substanz ist sebr reactionsfahig, namentlich wird das Chlor leicht angegriffen, wie sich dies schon bei der Einwirkung des Wassers und Alkohols zeigt, wobei Chlenvasserstoff und Chloriithyl gebildet werden. Liifst man auf dae Aethylidenoxychiorid trockene Sauerstoffsiuresabe
more » ... fsiuresabe einwirken, so findet ebenso leicht die Auswechslung des Chlm gegen den sauren Rest des Salzes stalt und es enlstehea Saumtoffs h e i t h e r emes zweishigen Aethy IidenoxyalkoW von der Jgemehien Zusammensetzung und Constitution : cH8\ CHI H -C-O-dH , RO/ \OB 1 1 also zusammengeselate Aether des IsodihydroxyliitLylPthers. i ) Aedylide~toxyacetat. 20 g reines Aethylidenoxychlorid wurden EU 23 g fein gepulvertem , vorher geschmolzenen , wasserfreien Natriumacetat, dafs in eincm grofseren Kolben auf dem Boden ausgebreitet lag, gegossen und dw Kolbcn locker verschlossen. Nach kurzer Zeit findet die Reaction unter miifsiger Erwar-8a4 '
doi:10.1002/jlac.18842260206 fatcat:hveswrba25c6dhtuctr6tv7qa4