Erfolgsfaktoren der ePartizipation Ansätze zur Entwicklung einer Systematik der ePartizipation

Oliver Märker, Ulrich Rottbeck, Angi Voss, Stefanie Roeder, Uwe Schneidewind, Ulrich Märker, Angi Rottbeck, Stefanie Voss, Roeder, Uwe Schneidewind
2003 CORP   unpublished
Die effektive Organisation komplexer Kommunikationsprozesse wird zu einem ausschlaggebenden Wettbewerbsvorteil konkurrierender Städte und Regionen. Angefangen von der Leitbildentwicklung bis hin zur Umsetzung konkreter Maßnahmen wird eine nachhaltige Stadt-und Regionalplanung nicht nur auf eine breite Akzeptanz einer sich immer mehr in unterschiedliche Teilöffentlichkeiten differenzierenden Bevölkerung angewiesen sein. Der komplexitätsadäquate Umgang mit Planungsproblemen erfordert darüber
more » ... ordert darüber hinaus eine Zusammenführung des über städtische und regionale Akteure ungleichmäßig verteilten Wissens mit dem Ziel, Lernprozesse (Generierung von Wissen) zu initiieren. In den Diskursen über eine nachhaltige Informationsgesellschaft wird der Informations-und Kommunikationstechnologie als Organisationsmittel und neuen institutionellen Verfahrensdesigns zur Durchführung computer-unterstützter Beteiligungsprozesse (ePartizipation) eine zentrale Rolle zugesprochen. Vor diesem Hintergrund geht es vor allem um die Frage, welche Potenziale das kleine "e" vor Partizipation mit sich bringt und wie diese ausgeschöpft werden können. In unserem Papier versuchen wir, einen Beitrag zur Differenzierung und Strukturierung der ePartizipationsdebatte anhand zentraler Erfolgsfaktoren wie Relevanz, Verfahrensplanung, Moderation und Software zu leisten. Mit Bezug zu der ePartizipationsplattform Zeno® [23] werden Verfahrens-und Software-Kriterien zur Planung von ePartizipationsprozessen vorgeschlagen und Ansätze zu einer Methodologie der ePartizipation aufgezeigt.
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