Chlorkalk als schmerzstillendes Mittel bei Wunden

1837 Archiv der Pharmazie  
h o x i n empfiehlt i n einein Schreiben an Lisf r a n c : heftig schmerzende verwundete Theile in eine mit lauwarmem Wasser verdiinnte Aufliisung von Cblorkalk zu taucben. Er erzPhlt xuelue Fllle yon der irenichen Wirkung dieses Mittels. Der eine Fall z. B. betraf einen jungen Mann, dem ein gesprungenes Pistol einen Theil des Daumens, den ganzen Zeigefinger , zwei Gliecler des Mittelfingers weggerissen und die Haut der Hand durchwuhlt hatte. Der Kranke empfand eine ausserordentlich
more » ... entlich schmerzhafte Betlubung bis zur Achselhohle und hefiige Schmerzen i n der Wunde. Die Hand wurde in die Chlorkalkaufl6sung gebracht, schon nach einer Minute war der Schmerz geringer und nach fun€ Minuten konnte die Hand nach allen Richtungen bemegt werden. ( YergZ. v. Froriep's Notizen. XLYI. 270.) *) Vergl. Buchners Repertor. LVI. 95. D. Xed.
doi:10.1002/ardp.18370610231 fatcat:akeqjcdytvbbfdcugoax3ofquq