La fotogrammetria e le scienze della terra in Isvizzera

A. Bally
1949 Geographica Helvetica  
Molasse das allgemeine Streichen einhalten. Vully, Jolimont und Großhob sind Synklinalberge mit Umkehrung des Rehefs. Am Nordabfall des Jensberges fand ein Erdschlipf auf Helvetienmergeln statt, der die Enge bei Brügg mitbedingte. In einer schräg durch das Mittelland verlaufenden Zone treten aus¬ gesprochene Querfalten in der Molasse auf, die schräg gegen das Aaretal abschneiden und sowohl auf der nördhchen wie auf der südlichen Seite des breiten alten Aarelaufes ohne gegenseitige Verbindungen
more » ... itige Verbindungen gegen diesen abtauchen. Dies deutet auf eine alte, vormiozäne Störungszone hin, die als südliche Fort¬ setzung des ösdichen Randbruches des Rheintalgrabens aufzufassen ist. Die südösdiche Begrenzung trennt das untere Emmental vom Molasse-Hügelland ab und scheint gegen Norden ihre Fortsetzung in den Hauptbrüchen der Zeininger Bruchzone, im Kanton Baselland und Fricktal, zu finden. Karte und Be¬ schreibung erscheinen in der Geotechnischen Serie der «Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz». Aus beiden Vorträgen konnte man dann nachmittags direkten Nutzen ziehen, als man sich verschiedenen Moränenund Schotteraufschlüssen der Gegend zwischen Avenches und Lyß zuwandte und in eifrigem fachlichem Gedankenaustausch einzelne Fragen der Entstehung des breiten Talbodens diskutierte und abzuklären suchte. Die von W. Staub geführte Exkursion zeigte folgendes: Im Gebiet des west¬ schweizerischen Mittellandes lassen sich mit Sicherheit nur Ablagerungen der beiden letzten Eiszeiten feststeUen. Die Moorbüdungen, AUuvionen und vor aUem die Ver¬ ebnungen in der Spiegelhöhe des «postglazialen Solothurner Sees» (bei zirka 450 m Meereshöhe) liegen eingebettet in einer GlaziaUandschaft des würmeiszeitlichen Rhone¬ gletschers. Aus diesem ragte wohl bald der wenig von Moräne bedeckte, langgezogene Rücken des Wistenlacher Berges (VuUy) heraus, der die beiden Gletscherarme der Neuenburgersee-und Bielerseegegend und des Broyetal-und Murtenseegebietes trennte. Im tieferen Teüe besteht die GlaziaUandschaft aus ziemlich mächtigen Schottern, die das Broyetal bis Avenches und, flußabwärts, beide Seiten des Aaretales begleiten. Diese «Älteren Seelandschotter» (Vorstoßschotter) werden überdeckt und über kleistert von Grundmoräne eines letzten Vorstoßes des Rhonegletschers, wobei zahlreiche eskerartige Hügel entstanden, die für die Anlage mittelalterlicher Städte, wie Murten und Avenches, bedeutend wurden. Die Schotter hefern in zahlreichen Kiesgruben Material für BetonhersteUung und Bahnschotter und sind gute QueUsammler. Sie sind meist auffaUend flach gelagert, zeigen aber bei Müntschemier ausnahmsweise starke glaziale Stauchungen. Im höheren Teüe werden die Talgehänge von übereinanderges taffeiten, langgezoge¬ nen, flachen Seitenmoränen des würmeiszeitlichen Rhonegletschers bedeckt. Sicher nach¬ weisbare Überreste der vorletzten Eiszeit liegen in der Tiefe und sind selten aufgeschlossen. Una serie di pubblicazioni recentemente uscite attira la nostra attenzione sulle applicazioni pratiche della fotogrammetria. Si tratta specialmente delle opere fondamentali del geologo R. Helbling (1, 2)*, seguite da qualche tempo da studi fatti alla Scuola Politecnica Federale, Zurigo. Quest'ultima, grazie all'iniziativa di C. F. Baeschlin e R. Staub, tiene dei corsi appositi per i giovani geologi. Questo centro di ricerche scientifiche ha lo scopo di studiare a fondo le finora trascurate applicazioni pratiche della fotogrammetria nei diversi rami delle scienze della terra (geologia, geografia, geomorfologia, glaciologia, idrologia, pedolog'ia, agricoltura, silvicoltura, archeologia e le scienze tecniche). * Le eure fra parentesi si riferiscono alla «Bibliografia».
doi:10.5194/gh-4-115-1949 fatcat:3hsjaf6a7bcvlmwftniy2dcuqe