Einige Versuche mit der Wunderscheibe

P. Grützner
1893 Pflügers Archiv: European Journal of Physiology  
Die Wunderscheibe, welehe Anfang der dreissiger Jahre in einigen ihrer Haupteigenschaften schon yon Faraday erkanut, dann unabhangig yon einander von Plateau und Stampfer erfunden wurde: existirt wie bekannt in einer ausserordentlieh grossen Menge yon Formen und unter den versehiedensten •amen. Wunder-, Zauber-oder stroboskopische Scheibe, Phanakistoskop (Plateau), Phorolyt (Purkinje), Lebensrad, Zo~trop, Dadaleum (Hornet), Sehnellseher (Ansehtitz) sind im Wesentliehen die gleiehen und dem
more » ... eiehen und dem gleiehen Zweeke dienenden Apparate, namlieh dem Auge Bewegungen eines Gegenstandes zu zeigen, indem man den Gegenstand selbst in versehiedenen, aufeinanderfolgenden Phasen seiner Beweffung immer eine ganz kurze Zeit dem Auge darbietet. Faraday1) verwendete zwei nut mit Sehlitzen oder Speiehen versehene Seheiben, die mit einem Meehanismus versehen waren, "wodureh man sie mit beliebiger Sehnelligkeit und in beliebiger Richtung um ihre Axen", die nebenbei bemerkt in eine einzige 1) Journal of royal Instit. II, 205 und (deutsch) Zeitschr. fiir Physik und Mathem. Bd. 10, Wien~ 1832: S. 80.
doi:10.1007/bf01662634 fatcat:v7zmzqem2vepjo27qplsea4xly