Analytische Anwendung von schwefliger Säure oder schwefligsaurer Alkalien

P. Berthier
1843 Justus Liebig s Annalen der Chemie  
162 B e r f k i e r , iiber amriylischs Anwmdmg ser ZaM dle Summe der Mischungsgewichte des Kab m d der unterschwefligen S b r e = Ii92,25 ab, so e d d t man als Rest 200,4. 2) 1,337 gaben i,OM sdrwefelsanres Iiali. Dos Atomgewicht des rmterschwefligsauren Kdis hieraus berechnet ist = i389,X Nach Abzug von 11923 bleibt 81s Rest 197,09. Beide Zahicn 197,09 und 200,04 erreichen den Werth der Sunime yon zwei Aequivaient Wasser nicht, da sie doch tler Vorausstlmng gemits grdfser seyn miifttm. Die
more » ... seyn miifttm. Die obigc AnnRhme kann daher auikeine Web gerechtfertigt werden. Analytische -4nwendung von schwefliger Siiure oder schwefligsaurer Alkalien ; von P. Berthier. Die sdiweflige Siure und die schwefligsauren A!halien sind schon seit Lingerer Zeit bei mehreren Erzscbeidungsproces.sen mit Vortheil angewendet worden. I& babe seibst einige ihi-er Anwendungen angegeben und hauptdchlich gezeigt : 1) dafs man sich mittelst scbwelliger S u r e leicht vollkonimen rcioes Titanoxyd und Zirkonerde verschaffen kann, die bekanntlict sehr schwer yon den letzten Spuren Eisen zu befreien sind; 2) dafs man damit leicht das Chrom vom Eisen, die Thonerde YOII der Beryllerde u s. w. trennen kann. Bei dieser Gelegenhcit habe ich uutersucht, worin die Einwirkung der sehwefligen S h r e a d die gewohnlichsten Schwefelmetalie und auf einjge Oiyde besleht *). Ich habe seitdem gefunden, dafs dieses Reagens, sowohl im freien Zustande, als aueh in Verbindung mit Alkalien, neuer Anwendungen fatiig ist , die mehrere analytische Operationen zu vereinfachen scheinen. Ich werde diese Anweti-*) h a l . de Chimie T. L1. p. 191. duqpm miUheilen, nachdem ich zuerst die Haupte+ri~+&n dcr wichtigeren sdiwefligsauren Salze angegeben hwbe. 8 c . h m~i g s u w B q t und S t r o d h i sind in Waveer fits1 rrnliislicb und selir wenig Iblich in schwefliger Siiure. Die schweflige Siwc lfist kohlsnsauren Kalk, selbd den rlaiiirhkcn, leicht ad. Der schw&/lgSQsrre Ko6k ist in WesW h u m ioslicl~e~, ak das schwefligsaure Sak; er !iistsich iii ziem-Hch hetrichtlklier Mene;e in schwefligcr She, erhikl m8n abplr die Aunijsung x t i r n Sicdim, so scheidet er sich grcifstrtntheils in kornigen Krystallcn ab. Cqhihto I f i t r a m i e 64 sich leicht selbet in cier Kflte, in schwdliger Siiure mf; die Flijssigkeit Lrtibt sich nlcM beim KO-&en, h i m Vercluusten liefwt sie durcksichtigc , primrrlide Ifryshllo voo schwefiigsAurem Sah. sich in gchwefligcr Siiurc nd; die .4uff~surrgen ihrer Sake werden in & k'iife d u d schwefl~s13~3-e Akulien nicht grkubi; ~b i M man abar mm Sieden, so BGhiiigf sich die Erde vollstirldig &S bask& schwdligsaures Salz nieder, dns in Wasser vijliig unlfie lich aber lcislich in schwefliger Siure ist B~l l r r d o verklt siGh gegen schwefligc S&iw wie Billererrlc; ikru Miisungm biibes sich nicht h i m liochen. Y'hensrde Idst sich in d w e w r Siurc auf, aber nur als feuchtcs Ilydrat ; sie wird beim K o c h am dcr AuRiisuilq vollkomnien ~c W : der NiederscMag isf Hydrat i d kria basis& sclweihgi-utires Salz *). Dims Hydret jst gellertartig , lcitht zu 111riren uncl zu waschen und nach denl Truelmen pulverig, unduwhsichtig. schiin weik &Li t Siiura iiber&t@e schweAigsRure fialim triiiben die T h o n e r d d c in der Kiilte nicht: beirn k'nohen seheidot sich eBer die Erde yolktiindig ah. GivM nian liiennle, als Hyikot oder kohlensauras %&, '1 Xach der Analyse yon G o u g g i n s p e r g (diesc Ailnal. Kd. XI,V-S. 132) bat der hi 7 4 O enktehende Fiiederschlag die Poriiiol SO" hl, 0, t 4 aq. D. Red.
doi:10.1002/jlac.18430460206 fatcat:a2yapohh5ratdbt5kamurezymm