Universal Design als Umgang mit Diversität in der Hochschule

Björn Fisseler, Mona Markmann, Technische Universität Dortmund, Technische Universität Dortmund
2012
Die gegenwärtigen Diskussionen zum Umgang mit Diversität, Heterogenität und Vielfalt an den Hochschulen haben das Bewusstsein für die Unterschiedlichkeit der Studierenden geschärft. Nicht alle Studierenden sind gleich -einige gehen neben dem Studium noch einem Beruf nach, andere Studierende haben einen Migrationshintergrund, es gibt Studierende aus bildungsfernen oder sozial schwachen Bevölkerungsschichten und natürlich auch Studierende mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung.
more » ... nde unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Lernstile, ihrer Interessen und Werte, ihrem kulturellen Hintergrund, Geschlecht, Alter oder Fähigkeiten (Burgstahler, 2009a, S. 4). Diese Erkenntnisse sind nicht neu, aber die Hochschulen sehen sich zunehmend in einem Wettbewerb um die besten Studierenden und möchten von diesen als die Hochschule der Wahl wahrgenommen werden. Die Konzepte, mit denen Hochschulen auf diese Herausforderung reagieren, sehen als "Diversity Management" meist zusätzliche Angebote vor, mit denen potentielle Studierende gewonnen und die vorhandenen gehalten werden sollen. Ein wichtiger Faktor bleibt unserer Meinung dabei außen vor: Wie kann die Vielfalt der Studierenden in der Lehre berücksichtigt werden? In den USA wird der Umgang mit Vielfalt schon seit längerer Zeit diskutiert und erprobt; dort wurde mit dem Konzept des Universal Designs (UD) ein didaktischer Ansatz entwickelt, mit dem Vielfalt auch und gerade in der Lehre berücksichtigt werden kann. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Ansätzen: • Universal Design for Learning (UDL),
doi:10.17877/de290r-6751 fatcat:bxfc3vqlr5bnjd7vc3e4ntbdim