Wirtschaftlich-gewerblicher Teil

1903 Angewandte Chemie  
PatentMcW XVI. J&hr~&ng. Eeit 40. 8. Okrober 1%03.] ihrer Geschwindigkeit, d d der Chloratgehalt der austretenden Lauge 3 Proz. nicht iibersteigt; aus der Zelle tritt die Lauge in Kiihler zur Scheidong des Chlorates vom Chlorid, welches nach Ersatz der aufgebrauchten Menge in die Zelle znriickkehrt. Ein besonderer Vorteil der beschriebenen Arbeitsweise besteht noch darin, daB sie den bekahnten Vorschlag, die liistige und beschwerliche Erwirmung der Zelle mittels aullerhalb der Zelle erzengter
more » ... r Zelle erzengter Wtirme zu ersetzen, durch die Erzeugong der benhtigten Wirrme in der Zelle selbst mittels eines Stromes von entsprechend hoherer Stromdichte (0,32 bis 0,64 Ampere pro Quadratzentimeter Elektrodenfliche) in sehr einfacher Weise zu verwirklichen ermcglicht. Als zweckmi5igst.e Arbeitsbedingungen hsben sich ergeben : Stromdichte von 0,45 Ampere pro Quadratzentimeter Elektrodenfliche in einer Zelle von 5 bis 10 ccm Fassungsraum (Flissigkeit) bei einer DurchfluEgeschwindigkeit der Lauge, dall dieselbe mit bis 13/, Chloratgehalt und 43 bis 490 C. Temperatur abflieEt. Pafmtanspruch: Verfahren zur elektrolytischen Darstellung von Chloraten, dadnrch gekennzeichnet, daL3 man unter Anwendung einer Stromdichte, welche die zur Hypochloritzersetzung erforderliche Temperatur entwickelt, die Chloridlauge in stindigem Flusse diaphragmenlose Zellen durch-strBmen la& mit solcher Regelung der Gescbwindigkeit, dall einerseits die genannte Temperatur herrschend bleibt, andererseits eine nicht erheblich iiber 3 Proz. haltende Chloratlauge ausstrBmt.
doi:10.1002/ange.19030164008 fatcat:hhmsalscpveb5awud5vurskuku