Weiteres über die Cerebrinotherapie der Epilepsie

M. Lion
1902 Deutsche Medizinische Wochenschrift  
Lion in Tomàscheff-Kôlok hei Samara (Russland). Seit dem Erscheinen meiner ersten Publikation, vor cirka einenl Jahre, über die merkwürdige Wirkung des Cerebrinum-Poehi bei Epilepsie) hat sich die Zahl meiner Beobachtungen bedeutend vermehrt, die Art der Therapie viel geändert, und die Resultate nahmen eine mehr conkrete Form an. Deshalb fühle ich mich berechtigt, mit f olgenden Zeilen hervorzutreten: Seit 5-6 Wochen verordne ich meinen Kramken keine Bromprä parate, keine Bromdiät und überhaupt
more » ... mdiät und überhaupt keine Diät mehr, und ich muss gleich bemerken, dass die Patienten sich entschieden besser fühlen und die Wirkung des Cerebrins prompter und klarer hervortritt. Das Präparat verordnete ich entweder in Form von Tabletten bis 2 g pro die, oder in subkutanen Injektionen 1-2 Ampullen pro dosi, 2-7 Ampullen wöchentlich. Aber in den letzten zwei Monaten erhalte ich unvergleichlich raschere und höchst entscheidende Resultate -die ich in nächster Zukunft zu veröffentlichen beabsichtige -bei folgender Methode, die ich den Herren Collegen dringend empfehle. Ich steige
doi:10.1055/s-0028-1139102 fatcat:zajyqnikwnftvkdcwzdt4trte4