Untersuchung über das Uran

Eugène Péligot
1841 Annalen der Physik  
I 22 Umsepung @be, welchen da, wo kein Wasser entweicht, erst die hahere Temperatur zu geben im Stande ist Alle Erscheinungen zusammengenommen, scheint mir d i e t im hohen Grade wabrscheinlich, urn so mehr, da sich dann alles hinreichend erklart. Ich habe nun nur nochmals zu erwiihnen, d a b die beste Methode, sich ein stark verknisterndes Salz darzustellen, die ist, eine mit Essigsaure versetzte Lilsung freiwillig verdampfen zu .lassen. Das Verknistern geschieht am besten in einem
more » ... n einem Quecksilberbade, und geht dann bei weitem besser von statteu als iiber freiem Feuer. W e n n ich oben 280° als die Temperatur angegeben habe, welche kin in das verknisterte Salz gehaltenes Thennometer zeigt, so versteht es sich von selbst, d a b diese nicht die richtige seyii kann, da auf diese Weise keine geh6rige Beriihrung stattfinden kann; sie betriigt wahrscheinlich mindestens 350O. W i e weit man die Erhitzung treiben kilnne, ehe das Salz schmilzt, und ob es milglich sey, durch vorsichtiges Erhitzen auch das schwach verknisternde Salz vollstandig zu metamorphosiren, habe icli leider wegen der Schwierigkeiten, hiihere Temperaturen als die des kochenden Quecksilbers constaut zu erhalten und zu messen, auszumitteln unterlassen miissen. XI. Untersuchung iiber das Urmi; con E u g t n e P d l i g o t . (k'reier Auszug aus den Compt. rend. T. X l I f p. 415.) Hr. P Cligo t hat die interessante Entdeckung gemacht, daL die bisher mit dem Namen Uran belegte Substanz noch Sauerstoff enthalt, also kein Metall, sonderu ein Oryd ist, oder, wie er sich auszudriicken beliebt, ein ziisammengesetztes Metall. Uiu das wahrre Metall vou
doi:10.1002/andp.18411300912 fatcat:yqy5t6xcabbgldtz4ocfadccge