Tabacksamenöl

B.
1855 Archiv der Pharmazie  
Tabacksnmeniil. -Sap0 venetus. 3 13 digerirte mit Phosphor, bis die Fliissigkeit farblos geworden. Die so erhaltene Jodverbindung ist nach dem Waschen mit Wasser zienilich rein, siedet bei 1930. Mit alkoholischer Amiuoniaklosung in starken Gefassen eingeschlossen und zwei Tage im Wasserbade behandelt, hatte sich dieBase gebildet. Man destillirte auf ein kleines Volumen ab, zerlegte den Ruckstand mittelst Kali und rectificirte. Die Fliissigkeit, die iibergeht, ist stark alkalisch, schmeckt
more » ... sch, schmeckt bitter, hat Fischgeruch, 0,786 spec. Gew., 1640Siedepunct und wirkt auf die Haut wie Kalilauge. Die salzsaure Base giebt mit Platinchlorid ein priichtig ~l d g e l b e s Doppelsalz, das 29,71 Ylatin und 28,37 Koh enstoff enthielt. Die Base selbst gab in der Analyse 74,29 Kohlenstoff, 14,61 Wasserstoff und' 11,lO Stickstoff. Diese Zahlen stimmen mit der Zussmmensetzung des Caprylamins besser, als mit der des Oenanthylamins. (Quavt. Jourx. of the clieni. Soc. of Lond. Vol. 7.
doi:10.1002/ardp.18551340331 fatcat:pcrcot3qtfdijlxiguvb7tht3e