Über die Löslichkeit des Arsentrichlorids in konzentrierter Salzsäure bei 100°C

W. D. Treadwell
1922 Helvetica Chimica Acta  
Die massanalytische Bestimmung des Niobs wird nachgepruft. Als Ursache der schwankenden Titrationsresultate wird die teilweis kolloide Natur der Nioblosungen angefiihrt. Versuche iiher die Reduktion mit fein verteiltem Cadmium werden beschrieben. Es wird gezeigt, dass fein verteiltes Blei eine salzsaure Molybdatlosung quantitativ zu Molybdan(3)salz reduziert und sich ferner zur raschen und genauen Uherfiihrung von Stannichlorid in Stannochlorid eigne t . In den zahlreichen Beschreibungen der
more » ... schreibungen der bekannten analytischen Methode zur Bestimmung des Arsens durch Verfluchtigung des Arsentrichlorids aus der heissen salzsauren Losung in einem Strom von Chlorwasserstoff l) finden sich keine Angaben daruber, welches die minimale Menge Chlorwassers toff ist, die eine gegebene Menge Arsentrichlorid verfliichtigt. In der Erwartung, dass hierbei einfache Verhaltnisse vorliegen, wurden Versuche in dieser Richtung unternommen. Unter der Annahme, dass Arsentrichlorid in konzentrierter, heisser Salzsaure praktisch vollstandig als solches vorhanden ist und nur in minimalem Betrage der Hydrolyse unterliegt im Sinne der Gleichung : AsCl,+3H,O == As(OH),+-3HCI wird man erwarten diirfen, dass die Menge des Arsentriehlorids, welche beim Einleiten von Salzsauregas aus der wassrigen Losung l) Vergl. z. R.
doi:10.1002/hlca.19220050519 fatcat:3pq22skiinaolpz45txvz7r6gi