VII. Zur Formel der actio de peculio

Paul Krüger
1883 Zeitschrift der Savigny-Stiftung fur Rechtsgeschichte. Romanistische Abteilung  
Der eigentliche Inhalt der Pekuliarobligation aber besteht (nur mit der Einschränkung nach dem jeweiligen Pekuliumsbetrage) in der Leistung von eben dem was auch der Son zu leisten hätte. Endlich: dass die Doppelerwänung von Pekulium und Inremversion, in der Intention und in der Kondemnation, die Formel nicht flüssig und gelenk erscheinen lässt, kann B. selber nicht übersehen haben. Einigermaszen wird dieser Feier betreffs des Pekuliums, aber nicht betreffs der Inremversion ausgeglichen durch
more » ... usgeglichen durch den Zusatz: quod penes Nm. est. Da aber schon nach dem Wortlaut der Intention, wie sie B. gefasst hat, nie auf mehr als den Betrag des Pekuliums hätte erkannt werden können, so wäre in der Kondemnation das duntaxat de peculio immer noch irrationell, und es hätte eher gesetzt werden können : de peculio duntaxat quod penes Nm. est was dann aber wieder zu der Ueberlieferung nicht passen will. Kurzum, an die Richtigkeit der B.'schen Formeln zu glauben, wird Manchem nicht gelingen. Ueber das lezte Stück der zweiten Abhandlung " § 15 Anhang. Die Handels-und gewerberechtlichen Bestimmungen in gewissen adjecticischen Klagen" ist hier um so weniger zu sagen, als dasselbe schon früher mit nur kleinen Abweichungen in der Ztschr. f. Hand.-R. XXVII veröffentlicht worden ist. VII.
doi:10.7767/zrgra.1883.4.1.108 fatcat:jypxh6ysnjbbron7snx3twle34