Eine Kollation der in Gizeh autbewahrten Teil El-Amarna-Tafeln

P. E. Peiser
1898 Orientalistische Literaturzeitung  
Bändern giebt dem dargestellten Αηχ-tev (?)') den Titel häsauNexen, welchen kurz nach Snefru Snefru-vä-f 2 ) und mit Vorsatz von rpä etwas früher Nefer-mät 3 ) trug. Wieder tritt hier die Stadt Neven auf, deren hohe Bedeutung für die Nagaaa-Zeit bereits mehrfach anderweitige Andeutungen lehrten 4 ) und die Ausgrabungen von Quibell im letzten Winter bestätigt haben. Bonn. Ist ein Unterricht in orientalischen Sprachen an technischen Hochschulen wünschenswert Ϊ Die Neugründung der technischen
more » ... er technischen Hochschule in Danzig, welche ja ungemein lebhaft gefördert wird, löst eine Diskussion über die Frage aus, wie für den 'Unterricht in den allgemein bildenden Fächern an solchen Hochschulen gesorgt wird. Dabei weist die Vossische Zeitung in ihrer Morgenausgabe vom 30. August darauf hin, dass in den ausserpreussischen technischen Hochschulen durch eine Reihe von Professuren für Philosophie, Geschichte und Litteratur, sowie Geographie besser vorgesorgt sei, als in den preussischen, wo nur Nationalökonomie und (in Berlin) Hygiene vertreten seien. Dort werden aber die sprachlichen Fächer mit keiner Silbe erwähnt. Und doch dürfte hier ein Punkt vorliegen, auf den hinzudeuten wohl verlohnte. In Stuttgart ist ein Unterricht in Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, in Darmstadt in Deutsch und Russisch, in Dresden in Englisch und Französisch vorgesehen. Dass vielen der Hochschüler in ihrer späteren Thätigkeit sprachliche Kenntnisse von grossem Nutzen sein werden, ist ja wohl ohne Weiteres zuzugeben. Möge es uns, als Orientalisten, gestattet sein, darauf hinzuweisen, dass viele technisch gebildete Männer jetzt im Orient zeitweilig oder dauernd ihre Thätigkeit finden, und dass es für diese von grösster Wichtigkeit wäre, wenigstens propädeutisch eine Ahnung von der Sprache der Länder zu bekommen, in der sie zu wirken vielleicht schon in ihrer Studienzeit den Wunsch hegen. Und deshalb erlauben wir uns den Vor-*) Das vorletzte Zeichen scheint einen länglichen Topf darzustellen mit einem kegelförmigen Deckel, aus dem zwei Bänder herausragen. Das folgende χ lässt eine Lesung tey vermuten.
doi:10.1524/olzg.1898.1.16.141b fatcat:u3hb6gv33rbwpb3kddpid7zffi