Chemische Untersuchung des Xanthokons von der Grube Himmelsfürst Feldgrube

C. F. Plattner
1845 Annalen der Physik  
a t t n c r . 1 ) F r i i h e r r o r g e k o m m e n e r X a n t l i o k o n v n n b r a u n e r F a r b e u n d e i n e m S t r i c h c , d e r d a s M i t t e l h j l t t w i i c h e n G e l b -I i c Ir b r a u n un d Po me r a n t e n gel b. A. Qualitative Unlersucliung. W i r d cin kleines Bruchstiick in einer, an einem Endc zugeschmolzencn Glasrfilirc nach und nach erbitzt , so schinilzt es, nocli ehc cs zum Gliilieii kommt, und gicbt bei cintretender Rothgliihhitze cin, im Verhaltnifs
more » ... , im Verhaltnifs zur euahitiit der angewandten Probe, geringes Sublimat r o n Schwefelarseo, welches dar Probe zuniicbst ganz dunkelroth erscheint, unter dcr Abkiihlung abcr Poineranzengelb wird. Sublimirt sich kein Schwefclarsen mehr, so zeigt der geschmolzene Ruckstand nach dem Erkalten beim Zersclilageii einc gain dunkel bleigraue Fatbe, grobkilrnigen bis blsttrigen Bruch und schwaclien Mctallgfanz. Wird dieser Ruckstand vor dein Liithrohrc auf Kohle geschmolzcn, so giebt er hrseii und Schrvcfel ab, und verhiilt sich dann liauptsiichlich wie Scbwe. felsilber. In einer an bciden Seitcn offenen Glasrihc giebt das Mineral, nach iind nacb bis zum Schmelzen erbitzt, schwefligc und arsenige Siiure. Der Riickstand besteht, wenn die Etliitzung in der Glasriihre llingere Zeit fortgesetzt wurde, fast nur aus Schwefelsilber. Wird ein Stiickchen dcs Minerals olinc weiteres rnit der Lilthrolirflamme auf Kohle gesclrmolzcn, so gicbt es zuerst Dampfe voii Schrvefel und Arscn, wobei die Kolile mit arseniger Saure beschlagen wird; spslcr entwickelt 18 *
doi:10.1002/andp.18451400206 fatcat:hsyll7ip7jdz3ptmeohhqx2yrm