Inverse Faraday effect and optical orientation under excitation with a train of optical pulses in solid state systems

Manuel Jäckl, Technische Universität Dortmund, Technische Universität Dortmund
2018
Ein großer Teil der wissenschaftlichen Forschung beschäftigt sich heutzutage mit möglichen Alternativen zur bisherigen Informationstechnologie. Ein heißer Kandidat sind Spin Waves (SW) um Ladungen als Informationsträger abzulösen, wodurch Ohmische Verluste verringert werden würden. Die Erzeugung durch ultrakurze Laserpulse liefert einige Vorteile gegenüber der konventionelleren Methode mit Mikrowellen-Antennen. Fokussierte Laserstrahlen dienen hier als Punktquelle der SW und erlauben die
more » ... erlauben die Kontrolle der Ausbreitungsrichtung oder das Auswählen der jeweiligen SW Klasse. Ein einzlener Laserpuls erzeugt jedoch nur SW mit einem sehr breiten Frequenzspektrum, was sich in kurzen Propagationslängen und geringen Amplituden niederschlägt. In unserem Ansatz induzieren wir über den inversen Faraday Effekt eine Magnetisierungspräzession in magnetischen Bismuth-Eisengranat-Filmen mit zurkular polarisierten Femtosekunden Laserpulsen. Regen wir das System jedoch periodisch an mit einem Lasersystem basierend auf der ASOPS Technolgie und mit 1 GHz Repetitionsrate, so dass das Pulsintervall kürzer als die Relaxationszeit der Präzession ist, dann kann die Amplitude signifikant verstärkt werden. Diese kollektive Anregung der Magnetisierung erzeugt eine quasistationäre Quelle an SWs, eine kohärente Akkumulation von Magnonen ("Magnonen Wolke"). Dieser Ansatz hat einige Vorteile: (i) Die Magnonen Quelle ist verstimmbar, (ii) die SW Amplitude kann deutlich verstärkt werden, (iii) das Spektrum der erzeugten SWs ist sehr schmal was zu wesentlich längeren Propagationslängen führt, (iv) die SW Amplitude ist annäherend ohne zeitliche Dämpfung sobald die SW sich 20 µm oder mehr von der Quelle entfernt haben und (v) die SW Emission hat eine verstellbare Vorzugsrichtung. Wenn der Q-Faktor der angeregten Mode sehr groß ist, also ihre Lebensdauer deutlich länger als das Pulsintervall ist, dann lässt sich die Wellenlänge der erzeugten SWs zwischen 15 und einigen hundert Mikrometer verstellen indem die externe Magnetfeldstärke oder die Pulsrate nur le [...]
doi:10.17877/de290r-18776 fatcat:nvylnpsf2bgxfn2w4vgwddqu2u