Beiträge zur Physiologie der Schwangerschaft, der Geburt und des Wochenbettes

C. C. Th. Litzmann
1876 Archiv für Gynäkologie  
des Cervix uteri in tier Sshwangersshaft. Bskanntlish tritt das befrushtete menschlishe Ei nach seiner Anfnahme in die GebarmutterhShl.e nur mit der Schleimhaut des Geb~rmutterkSrpers in Yerbindung, zungchst and unmittelbar an dsr urspriinglichen ttaftstelle mit ,der Desidua serotina, welehe sp~iter sich zur Placenta materna entwickslt; dann bei ztmehmendem ggchsthums und unter fortschreitender Auszerrung der Decidaa reflexa vermittels dieser auch mit dem iibrigen Theile tier wandstiindigen
more » ... wandstiindigen Desidn~. Der Kanal des Cervix bleibt frei, seine Schleimhaut, die sich sshon dutch ihren anatomischsn Ban gegen die Schleimhaut des GebgrmutterkSrpers deutlich abgrenzt, nimmt an der Bildung der Deddua keinen Theft. Die Vergnderungen, welchs der Cervix in den ersten sieben Monaten der Sshwangerschaft erfghrt, beschr~nken sich anf sine resist geringe Vohmensvermehrnng, bsdingt durch einen gewissen Grad yon Hypergmie mit serSser Durchfeuehtnng nnd Auflockerung seines Gswebes. Dabei nehmen naeh Loft ~) die einzelnen Muskelfassrzellen wohl etwas an Gr5sse zu, dagegen ist sins l%ubild~ng muskulSser oder bindegewebigsr Elemen.te, wie ira Geb~rmtttterkSrper, nicht nachzuweisen. Die Schwellung, welche am ~nsseren ~uttermunde zu 1) Zur Anatomie gad Physiologie des Cervix uteri. Erlangen 1872. S. 37.
doi:10.1007/bf01795727 fatcat:dhzkkqnj3bemfb2z54gzsd3hny