Herstellung der japanischen magischen Spiegel und Erklärung der magischen Erscheinungen derselben

Hanichi Muraoka
1884 Annalen der Physik  
Hiermit hangt zusammen, dass eine senkrecht auf die Platte auffallende Welle, welche linear polarisirt ist, bei der Reflexion, trotzdem diese mit einem wiederholten Durchgehen durch die Platte verbunden ist, keine Drehung der Polarisationsebene erleidet. Denn setzt man in (4,) und (8,) Eb'= E,"= 0 und wie nach der Symmetrie niithig: so wird R,' und R,"= 0. Diese Resultate sind urn so auffalliger, als in anderen Hinsichten das gewahnliche angenaherte Verfahren, das Verhalten der durchgegangenen
more » ... er durchgegangenen Wellen nach der direct (ohne wiederholte innere Reflexionen) durchgegangenen zu beurtheilen, merklicge Fehler verursachen kann, mie ich in der vorhergehenden Mittheilung gezeigt habe. Al'= A1"= A; = A: und ql'= PI"= Pa'= P; , G a t t i n g e n , im Mtirz 1884. IX. Herstellung der japan4schen mag4schem nungeiz derselhem I); von RanioJii Mwraokcc i n Japaa. Spiegel und ErkliXrwng Cler rnagdsc7te.n Erschei-Dass eine gewisse Sorte des japanischen broncenen Spiegels den Namen "magischer Spiegel" erhalten hat, komm t von den folgenden zwei merkwurdigen Erscbeinungen her, welche er zeigt. 1) Fiingt man das von dem Spiegel reflectirte Licht auf einer weissen Wand auf, so kommt das Bild der Figuren zum Vorschein, welche hinter dem Spiegel eingepragt siad, und die sonst an der Spiegeloberfliche unsivhtbar sind, iind zwar erscheinen bei Anwendung divergenten Lichtes die dickeren Stellen, also die, an welchen die hinteren Figuren erhaben sind , lichtstarker a19 die tibrigen. 2) Macht man auf die hintere Fliche des Spiegels mit einer Messerspitze einen Riss, so wird derselbe auch in der Pro-I ) Actseug aus einer japanischen technischen Zeitschrift "Tokio Gakugeisassi".
doi:10.1002/andp.18842580610 fatcat:oh6mr5wwynffxpy33ukplqp3na