Die Intoxikationsamblyopie (Tabak, Alkohol) vor, in und nach dem Kriege3)

Felix Jendralski
1922 Deutsche Medizinische Wochenschrift  
des Krieges erheBen die Militärbehörden iii der Absicht, Störungen der Disziplin, der Mobilisierung und des Aufmarsches von vornherein zu verhüten, auch Befehle, die Einschränkung des Alkoholkonsums erstrebten. Die schwierige Ernährungshage als Folge der Blockade zwang auch die Zivilbehörden durch eine Fülle von Verordnungen (s. Reichsgesetzblatt 1915-1920), alle zur menschlichen Nahrung und zu Futterzwecken geeigneten Feldfrüchte (Körnerfrüchte, Kartoffeln, Rüben) wirklich ihrer
more » ... Bestimmung zuzuführen, dem Brauerei-und Brennereigewerbe in immer weiterem Umfange zu entziehen. Die Schankwirtschaften mußten sich bekanntlich erhebliche Beschränkungen ihrer Betriebszeiten, besonders in den Abendstunden, gefallen lassen. Alle diesw Maßnahmen, schließlich auch die Verteuerung des Trinkbranntweins, hatten denn auch wirklich eine Erschwerung und Minderung des Konsums von alkoholischen Getränken zur Folge. 3) Wir haben von der Mitteilung des Blutbildes Abstand genommen; alle Fälle gehörten sowohl klinisch, als hämatologisch zu den essentielen hyperchromen Anämien. -3) Bestimmt im Fäces. 3) Nach einem am 27. I. 1922 in der Medizinischen Sektion der Schlesischen_Gesellschaft fürvaterländische Kultur gehaltenen Vortrage. 8. September 1922 DEUTSCHE MEDIZINISCHE WOCHENSCHRIFT 1207 Dieses Dokument wurde zum persönlichen Gebrauch heruntergeladen. Vervielfältigung nur mit Zustimmung des Verlages.
doi:10.1055/s-0028-1136036 fatcat:yb2r7zgmubedddelqgitmzrrz4