Die Sulfocyanide des Kupfers und Silbers in der Gewichtsanalyse

R. G. Van Name
1901 Zeitschrift f�r anorganische Chemie  
Cuprosulfocyanid (Cuprorhodanid). I m Jahre 1854 machte R I V O T~ darauf aufmerlrsam, dals es moglich sei, clas Kupfer gewichtsanalytisch durch Wagung als Kupfersulfocyanid ZLI bestimmen und gleichzeitig wies er auf die Vorteile dieses Verfahrens hin fur die Trennung des Kupfers von anderen Metallen. RIVOTS Methode bestand darin, dafs er die zu analysierende Substaris in Salzsaure loste, das Kupfer durch unterphosphorige oder schweflige Saure reduzierte und es dann durch Kaliurnsulfocyanid
more » ... iurnsulfocyanid ausfallte. Der bei makiger Temperatur getrocknete Niederschlag wurde direkt als Cuprosulfocyanid gewogen und zur Kontrolle noch durch Erhitzen mit Schwefel in Cuprosulfid iibergefiihrt und als solc,hes nochmals zur Wagung gebracht. I n seinem bekannten Buch iiber quantitative Arialyse giebt FRESENIUS an einer Stelle3 an, d a k die Wagung des Kupfers als Xuprosulhcyanid nicht anwendbar sei , weil dieser Korper immer Wasser zuriickhalt, selbst werin man ihn bis zu beginnender Zersetzung erhitzt. Als Urheber dieser Angabe werden genannt Clam, dcr in dem Niederschlage nach dem Trocknen bei 115O noch 30//" Wasser fanrl, und ME~TXENDORFF, welcher bei gleichen Versuchsbedingungen noch einen Wassergehalt von I .54 o/i, ermittelt hatte. * Ins Deutsche ubertragen von J. KOPPEL, ' FREsEurms, 4. A i d , 1, 1S7. ' 1,. Gnrpr.rw, Handhuch ZV, 472. Compt. rend. 38, 868. 6. Aufl., 1, 385. " Zeikchr. aaulyt. Chem. 1 7 , 53.
doi:10.1002/zaac.19010260117 fatcat:2iy5zvkq5jch5pgghnqrlvpv6m