Rescaling regional development

Lukas Alexander
2020 unpublished
Diese Arbeit untersucht den Einfluss der institutionellen Restrukturierung der Regionalentwicklungspolitik in einer ländlichen und suburbanen Kleinregion in Niederösterreich. Im Mittelpunkt des Prozesses stand die Gründung der NÖ.Regional GmbH 2014. Die Forschung baut theoretisch auf institutionalistischen Ansätzen und dem Regional Governance Konzept auf. Das Datenmaterial besteht aus Strategiedokumenten und strukturierten Experteninterviews, die für das Forschungsprojekt COHSMO geführt wurden.
more » ... SMO geführt wurden. Es kommt ein Multi-Methoden Ansatz zur Anwendung, der eine Dokumentenanalyse und eine explizite qualitative Inhaltsanalyse kombiniert. Im Kern verweisen die Resultate auf drei Ziele der Restrukturierung: New public management Bestrebungen, Verbesserung der Regionalentwicklung und die Macht bei Bedarf Kontrolle zu übernehmen. Bei den Kleinregionen hat sich gezeigt, dass die Ländliche bereits ausgereifte Strukturen hat und daher wenig von NÖ.Regional profitierte. Bei der Suburbanen waren diese nicht vorhanden, weshalb alle Serviceleistungen rasch übernommen wurden. Dennoch besteht keine deutliche kausale Verbindung zur territorialen Ebene, da Kontext und Historie wichtiger erscheinen. Die Gründung der NÖ.Regional "rescaled" (≈verschob) die Machtstruktur in diesem Politikfeld und gab vormalige Gemeindekompetenzen in die Hand der Landesregierung.
doi:10.25365/thesis.62776 fatcat:zooa2rbxnzgkhjbjx3oiqtz5mq