Ueber tertiäres Nitrobutan

Joseph Tscherniak
1876 Justus Liebig s Annalen der Chemie  
die Iemum der Ndroladwen. i 55 frai von Ammoniak erhalten. Es ist auffsllend, dnrs dss Hydroxylamin, das ja durch nascirenden Wesserstoff zu A mmoiiiak reducirt wird (h'etriumamalgam wirkt auf Hydroxylaminsrtlze unter sturmischer Ammoniakentwickelung ein), bei dizser Reaction nicht inr rnindesten weiler angegriffen wird. Uebrigens wird von der Zinn-und Selzsauremischung in der RFaction durchaus kein freier Wasserstod entwickelt, d m n als wir in einem Versuch, der in einer
more » ... ausgefiihrt warde , das auRretende Gas sorgfaltig und vollstgndig autlingen, erhielten wir nur die schon erwdrnte kleine Menge von Stickoxydul. Ein ahnliches Verhalten gegen Zinn und Salzsiure wie das p-Dinitropropan zeigen aucli das Dinilroiithan, die hrthylnitroldure und andere Qhnlich constituirte 3itrokiirpc:r, und es schcint, defs fur die Reduction vori Kcirpern, welche an &em Kohlanstoffatoni zwei Nitrogruppen , oder aufser eincr Nitrogruype noch ein anderes Stickstoff-Seuerstoffr~d~~al enlhalten, ziernlich allgerriein die Regel gilt : der Slickstoff tritt in Form yon 19ydroxylaniin aus und an Stelle einor jeden Stickstoffafinitat tritt einc Sauerstciffvafenz. (Betreffs der Giiltigkeitsgrcnzen diescr Regel vergleiche man die Einwirkung von Zinn und Salzsaurt: auf Aelhylnitrolsiiure, Dinitroiithan , Nitroform.]
doi:10.1002/jlac.18761800114 fatcat:7xnpu4vj25fzzgcgddkng4ykse