Ihr Konferenzteam Das Konferenzteam 2011 2. 2 Werte vermitteln-Bildung auf dem Bauernhof

Julia Stark, Fritz-Dietrich Burghardt, Tobias Timpe, Lisa Querhammer, Vortrag Von, Mathilde Schmitt, Prozesse Landwirtschaft
unpublished
Vorwort den Frage: Welche Höfe sind für Bildungsarbeit geeignet? Idylle oder moderner Produktionsbetrieb? Dr. Dorit Haubenhofer stellte Studien über Ziele und Erfolge unterschiedlicher Arten von Bauernhofpädagogik vor. In den Workshops konnten unterschiedliche Bildungskonzepte und Methoden vom Erfahrungsfeld Bauernhof, Koch´s Bauernhof, Gut Hohenberg und dem Biohof May selbst erfahren werden. In einem Seminar zur Planung und Finanzierung pädagogischer Angebote wurden Zahlen als
more » ... e für die Planung greifbar gemacht. Das Thema des dritten Konferenztages lautete: "Soziale Arbeit in der Landwirtschaft". Steffen Bischof stellte den landwirtschaftlichen Bereich der Jugendanstalt Neustrelitz vor. Dr. Carsten Weiß erläuterte Studien zu Wiedereingliederungsmaßnahmen von Langzeitarbeitslosen durch Mitarbeit auf ökologisch wirtschaftenden Betrieben und Carsten Mey sprach über die Arbeit mit beeinträchtigten Menschen auf einem Produktionsbetrieb. Das Workshop-Angebot am Nachmittag ermöglichte die Wirkung von therapeutischem Reiten auf dem Pferd zu erfahren, sich mit Klient_innen der Heilpädagogischen Arbeit auszutauschen oder sich Impulse für den Aufbau von Netzwerken und guter Öffentlichkeitsarbeit zu holen. Die Finanzierungsweise in der Sozialen Landwirtschaft ist, wie ihre Projekte selbst, sehr unterschiedlich und oft nicht einfach. Zum Verständnis gab es einen Einblick in die rechtliche Beschaffenheit. Außerdem wurde über mögliche Trends und Entwicklungen des Landbaus und der Sozialen Arbeit debattiert. Dies bildete eine gute Grundlage für die abschließende Podiumsdiskussion. Am Samstag endete die 19. Witzenhäuser Konferenz mit einer Podiumsdiskussion unter dem Titel "Was ist es uns wert? Perspektiven für die Landwirtschaft durch Bildung und Soziale Arbeit". Vertreter_innen aus Praxis, Wissenschaft und Politik kamen zu dem Ergebnis, dass in der Bildungs-und Sozialen Arbeit in der Landwirtschaft zwar schon viel erreicht worden ist, doch die gesellschaftliche Anerkennung dieser Arbeit -vor allem in Deutschland -gesteigert werden und Gelder umverteilt werden müssen, um solche Projekte verstärkt zu fördern. Außerdem ist eine europaweite Vernetzung wichtig, um auch in der Politik ein größeres Mitspracherecht zu erlangen. Abschließend beschrieb Ronald Heusschen mit der Metapher des Frühlings die Bildungs-und Soziale Arbeit in der Landwirtschaft, um zu verdeutlichen, dass sie sich im Wachstum befinden und vielfältigste Potentiale in ihnen stecken, mit denen Ideen und Visionen verwirklicht werden können. | 9 Dienstag 06.12. 19 -21 Uhr Einführungsvortrag: "Anerkennung und Wertschätzung für Landwirtschaft und Landbewirtschafter_innen"
fatcat:qlomsapf5rfthoabudjgdgaypu