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XXV. Der poetische Brief des Polybius an Demetrius

C. Wunderer
1895 Philologus (Berlin)  
Der poetische Brief des Polybius an Demetrius. Demetrius I, später Σωτήρ genannt 162 -150 König von Syrien, war unter Antioclius IV als Geisel wie so viele andere Prinzen unterworfener Staaten, nach Eom gekommen. Als aber nach dem Tod des Königs sein junger Solin Antiochus Εύπάτωρ zum Nachfolger ernannt wurde, da glaubte Demetrius auch seine Ansprüche auf den Thron erheben zu müssen. Er wandte sich an den Senat mit der Bitte um Befreiung, dieser aber schlug ihm sein Ansuchen ab. Nun sann
more » ... ab. Nun sann Demetrius auf Tlucht und Polybius war ihm dabei behilflich. Gelegentlich eines Gastmahles war die Flucht geplant, Polybius war krank und konnte nicht dai-an theilnehmen; da er aber den jungen Demetrius wohl kannte und fürchtete, er möchte dui-ch seine Unvorsichtigkeit den Plan vereiteln, so schickte er ihm einen poetischen Brief, in dem er noch einmal guten Rath ertheilt. 31, 21, 11 und 12 το δέ πιττάκιον περιείχε τάς γνώμα; ταύτας· >) НЫш, Griech. Gesch. IV S. 53'2 sagt, daß die Römer den Vetter des Königs Demetrius gegen Antiochus V Eupivtor losließen , als dieser sich durch gewaltthätiges Auftreten mißliebig gemacht hatte. Dies ist insofern nicht ganz richtig, als Polybius 31, 19, 8-12, und 20, 1-2 ausdrücklich erklärt, daß der Senat die Befreiung verweigerte ; es ist dies auch leicht begreiflich, denn auf Demetrius konnten sich die Römer doch nicht verla.ssen ; wenn Demetrius irgend wie mit Zustimmung des Senats entkommen wäre, hätte der Senat nicht daran denken können, ihn zu verfolgen 31, 23, 8 und Demetrius hätte seine Flucht nicht so geheim betrieben.
doi:10.1524/phil.1895.54.14.434 fatcat:rw377no5fzdclezyxsujmfnrom