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Beitrag zur Aspergillusmykose der menschlichen Lunge

F. Solmersitz
1906 Deutsche Medizinische Wochenschrift  
Pneumonomycosis aspergillina" wird wiihrend des Lebens nur selten gestellt, häufiger hat man Lungenverschimmelung nach dem Tode bei der Sektion gefunden. Heruntergeladen von: NYU. Urheberrechtlich geschützt. 13. September. DEUTSOH MEDIZINISCHE WOCHIENSCHRIFT 1491 So wurde auch die erste Beobachtung einer Lungenmykose gelegentlich einer Obduktion gemacht und von Sluyter') im Jahre 1847 veröffentlicht. Dieser Autor erkannte bereits, daß eine Aspergillusart der Erreger der Versehimmelung war. Die
more » ... himmelung war. Die erste genauere Beschreibung der Aspergillusmykose der menschlichen Lunge stammt von Virchow,2) der über drei Fälle von Pneumonomycosis aspergillina berichtet hat, die sich im anatomischen Bilde äußerst ähnlich sahen. Er fand in den Lungen erbsen-bis haselnußgroße Höhlen, die teils mit schmutzig-grauer Flüssigkeit und nekrotischen Lungenfetzen erfüllt, teils leer waren und mit den Bronchien kornmunizierten. In den Höhlen waren reichlich Schimmelpilzmassen enthalten, die entweder als Bröckel in der Flüssigkeit lagen, oder die Blöhlenwand durchsetzten. Auf Grund histologischer Unter-
doi:10.1055/s-0029-1188665 fatcat:duj7ievr3vbbjepdzyof6fpb3q