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Einiges über Gasphlegmone und Gasgangrän

Eugen Jacobsohn
1917 Deutsche Medizinische Wochenschrift  
Chirurg eines Kriegslazaretts. I. Gasphiegmone und Gasgangrän ohne Sohußverletzung. Die Gasphiegmone ist in fast alleii Fällen die Folge einer Schußverletzung. Die im Erdboden befindlichen Krankheitserreger gelangen entweder mit 4cm vom Geschoß aufgewirbelten Erdreich oder durch Mit-reIßen des an der Kleidung des Soldaten haftenden Erdschmutzes in den Körper hinein. Denkbar wäre natürlich auch eine andere Entatehungsweise, z. B. ¿as Hineinpressen der Krankheitserreger in die Gewebe mittels
more » ... Gewebe mittels eines Nadeistiches, eines Messerschnittes usw., wenn aus irgendeinem Grunde die Bazillen an diesen Instrumenten haften geblieben sind. Nur so würde das zwar äußerst seltene, aber doch gelegentlich beobachtete Vorkommen von Gasphlegmoneninfektion bei nicht kriegsverwundetèn Aerzten eine Erklärung finden. Es könnte ferner die Möglichkeit nicht 88 31. Mai 1917. DEUTSCHE MEDIZINISCHE WOCHENSCHRIFP.
doi:10.1055/s-0028-1144508 fatcat:vg6mhjqwivgzho6rv5bz4tiaju