Filters








1 Hit in 0.074 sec

Beiträge zur Konstitutionsanatomie II

J. Aug Hammar
1917 European Journal of Pediatrics  
In einem unl~ngst in dieser Zeitschrift ver6ffentlichten Aufsatze (1915: 1) habe ich die Resultate einer zahlenm~Bigen Analyse der Thy-muss~ruktur in 14 Fallen sog. Thymustodes mitgeteilt. Von den untersuchten Organen rfihrte eins yon einem Erwachsenen her, die fibrige n 13 entstammten Kindem im Alter von 9 Tagen bis 6 Jahren. In jenem FaIle zeigte die Thymus einen Bau, der dem der iibrigen ]?hymen so wenig ~hnelte, dab das Untersuchungsergebifis mit dem, was von Ehnlichen Beobachtungen in der
more » ... obachtungen in der Literatur anzutreffen ist, zusammengestellt, wohl zunachst als eine Warnung anzusehen ist, solange unsere diesbezfiglichen Kenntnisse nicht gr6fler sind als gegenwEr~ig, F~lle yon sog. Thymustod bei Erwachsenen nicht ohne weiteres mit solchen F/fllen bei Kindern zu identifizieren. Unter den kindlichen Thymen zeigten nut zwei mehr als normale Gr6Be; die Gr613e der iibrigen lag innerhalb der Grcnzen des Normalen. Die zwei erstgenannten Organe besal]en eine mehr als normale Parenehymmenge mit supranormaler Rinde und hohem Rinden-Mark-Index. Beide zeigten pro mg Parenchym gerechnet niedrige Totalwerte der Hassallschen K6rper, in beiden l~llen fehlten gr61]ere Formen solcher K6rper sowie verkalkte K6rper, in beiden lag eine vermehrte Infiltration des Marks durch Lymphocyten vor. In dem einen der F/~lle war die Menge des Marks vermehr~ , obzwar in geringerem Grade als die der Rinde, hier lieB sich also von einer allgeme/nen Hyperplasie des Parenehyms reden; in dem anderen Falle war die Menge des Marks normal, es lag hier also nur eine Rindenhyperplasie vor. Erkliirung der Figuren 1--24. Jede Figur besteht aus 1. einem Schnittbild, oben, 2. zwei Kurvendiagrammen, links und in der ~[itte, 3. S~ulendiagrammen, rechts. 1. ])as Schnittbild gibt einen der zur Analyse benutzten Sehnitte in bezug 16"
doi:10.1007/bf02222914 fatcat:ogcppxejsvcgdh2z7lqo4jfzgm